Nach der Wahl des Gemeinderats ist ...
Letzten Sonntag wurde über die Zukunft abgestimmt. Welche Personen bestimmen
die nächsten sechs Jahre im Gemeinderat über die Richtung in die sich die
Gemeinde weiter entwickeln soll? Sie haben uns, Ulrike Barth und Holger Ptacek,
erneut das Vertrauen ausgesprochen. Herzlichen Dank dafür. Wir werden uns alle
Mühe geben Ihr Vertrauen zu rechtfertigen.
Viele KollegInnen bleiben uns erhalten. Nur drei werden dem neuen Gemeinderat nicht mehr angehören. Wir verabschieden uns von Angelika Metz (WiP), Peter Bekk (Grüne) und Alexander Betz (FDP). Wir sind uns sicher, dass alle drei mit einem lachenden und einem weinenden Auge gehen.
Neu in den Gemeinderat kommen Walter Wirl (CSU), Simone Kässer (CSU) und Monika Bock (FDP). Herzlich willkommen! Wir hoffen auf gute Zusammenarbeit. Tatsächlich ist ein neues Gemeinderatsmitglied noch nicht bekannt. Denn je nachdem, wer Bürgermeisterin wird, rückt noch eine Person auf der Liste der CSU oder der Grünen nach.
... vor der Stichwahl der Bürgermeisterin
Nach der Wahl ist vor der Wahl, sagt man und im Fall der Stichwahl stimmt das
genau. Susanna Tausendfreund mit 36,4% und Christine Eisenmann mit 30,7%
haben die meisten Stimmen bekommen. Auch hier gratulieren wir ganz herzlich.
Damit wird über die Bürgermeisterin am nächsten Sonntag abgestimmt.
Wir haben beide KandidatInnen durch unsere Arbeit im Gemeinderat gut kennen
gelernt. Wir wissen um ihre Stärken und Schwächen. Wir hätten uns in den letzten
zwölf Jahren von der Bürgermeisterin oft mehr politischen Mut und weniger Taktik
gewünscht. Sehr oft haben wir uns nach einer stringenteren und effizienteren
Sitzungsleitung gesehnt. RathausmitarbeiterInnen haben bei uns ihr Herz
ausgeschüttet. Aber die Richtung hat meistens gestimmt. Ein Ja zum Schwimmbad
auf der Kuhwiese, ein Festhalten an der Verbesserung der Kinderbetreuung, mehr
Wohnungen und der konsequente Ausbau der Erdwärme.
Am 28. März entscheiden Sie die Zukunft Können wir uns vorstellen, dass es Frau Eisenmann besser machen wird? Erinnert sei an das Chaos, dass die damals neue CSU-Fraktionsvorsitzende angerichtet hat, als sie die Wahl ihres Fraktionskollegen zum zweiten Bürgermeister unbedingt verhindern wollte. Damit hat sie zwei Mitglieder ihrer Fraktion vertrieben. Wir denken an viele Wortbeiträge und Artikel im Isar Anzeiger in den letzten Jahren, aus dem wir den Kern ihres Anliegens nicht herauslesen konnten. Vor allem erinnern wir uns an die vielen Projekte bei denen sich Frau Eisenmann für Klientelpolitik statt Gemeinwohl entschieden hat – der Kampf gegen eine Kinderbetreuungseinrichtung in der Kreuzeckstraße ist der letzte, das Umschwenken zugunsten der Gegner von besseren Lagern und sicheren Werkstraßen bei United Initiators, auf Kosten eines besseren Wertstoffhofs für die Gemeinde, war der gravierendste. Erschüttert waren wir über Frau Eisenmanns Aussagen zum Thema Bürgerbeteiligung und die letzten Beiträge der CSU im Isar Anzeiger, dass politische Seilschaften doch eine gute Sache seien. Schon jetzt äußern sich viele MitarbeiterInnen im Rathaus entsetzt über die Perspektive Frau Eisenmann als neue Chefin zu bekommen.
Als gewählte Gemeinderäte werden wir mit jeder Fraktion und mit jeder Bürgermeisterin das Gespräch suchen und jedes sinnvolle Projekt unterstützen. Als WählerInnen steht unsere Entscheidung für Susanna Tausendfreund fest.
Gehen Sie am 22. März zur Wahl! Sie entscheiden über die nächsten sechs Jahre!
Ihre
Ulrike Barth und Holger Ptacek